Tilman König präsentierte im gut besuchten Burger Kino seinen Grimme-Preis nominierten Dokumentarfilm über das Leben und Wirken seines Vaters Lothar König.
Im anschließenden Filmgespräch – geleitet von Pfarrer Gümbel vom Burger Bündnis gegen Rechts- beantwortete der Regisseur viele Fragen der Zuschauenden. König setzte mit seiner Dokumentation seinem Vater ein Denkmal, der sich als Stadtjugendpfarrer in Jena jahrzehntelang mit großem Engagement gegen Rechtsextremismus eingesetzt hatte und somit wichtige Arbeit im Jugendbereich leistete. Aus dieser Zeit trug König eine Narbe über dem rechten Auge davon, die aus einer Begegnung mit einem Neonazi resultierte. Trotz aller Widerstände kämpft Lothar König weiter und ist durch seine vielen Aktionen bis weit über die Stadtgrenzen Jenas hinaus bekannt.
Königs Wirken zeigt die Wichtigkeit sozialen Engagements und steht exemplarisch dafür, was ein einzelner Mensch leisten kann, um das gemeinsame Miteinander zu bereichern


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